
„Am schönsten ist der Moment, wenn aus einer Idee ein echtes Produkt wird“
– Konrad Jarysto, Mediengestalter & Spieleentwickler
Seit seinem Ausbildungsbeginn 2013 als Mediengestalter fühlt sich Konrad Jarysto bei der Main-Post pudelwohl. Aktuell erstellt er Anzeigen, Printprodukte, digitale Werbemittel und 3D-Visualisierungen für Werbekunden. Daneben ist er seit 2025 beim spannenden Innovationsprojekt Würzburg spielt involviert.
„Ohne Humor geht bei mir gar nichts"
Wer Konrad im Verlagshaus am Heuchelhof begegnet, sieht ihn in der Regel mit einem breiten Lächeln im Gesicht. „Ohne Humor geht bei mir gar nichts", stellt die Frohnatur klar und schwärmt darüber, wie gut er mit seinen Kolleginnen und Kollegen auskommt. Daneben sorgt bei ihm das schöne Büro für echte Wohlfühlatmosphäre. Die ein bis zwei Tage Homeoffice pro Woche weiß der Kürnacher jedoch auch zu schätzen.
Außerdem sei ihm wichtig, für ein Unternehmen zu arbeiten, dessen Ziele über wirtschaftliche Interessen hinaus gehen: „Ich finde es sinnstiftend, Teil eines regionalen Medienhauses zu sein, das mit unabhängigem und kritischem Journalismus zur Meinungsbildung beiträgt und damit eine wichtige Funktion für die Demokratie erfüllt."

Doch nicht nur das Umfeld sorgt bei ihm für gute Laune, sondern auch seine Aufgaben. Mal seien die Kundenwünsche anspruchsvoll und/oder mit strengen Vorgaben, mal habe er bei der Gestaltung von Flyern, Onlinewerbebannern, usw. freie Hand. „Und dann sind das noch ständig neue Themen. Das macht meinen Job besonders abwechslungsreich und spannend." Richtig interessant wird es, wenn Konrad eine 3D-Visualisierung erstellen soll, etwa in Form eines Gebäudeplans eines Seniorenheims. Dafür sind nicht nur sehr gute PC-Kenntnisse und technische Affinität gefragt, sondern auch ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen.
Daneben spielen Kenntnisse aus den Bereichen Typografie, Bildgestaltung und Farbenlehre bei seiner täglichen Arbeit eine wichtige Rolle. „Farben, Formen und Schriften beeinflussen, wie eine Gestaltung wahrgenommen wird", erklärt Konrad. Deshalb muss jede gestalterische Entscheidung genau aufeinander abgestimmt sein.

Fähigkeiten beim Innovationsprojekt ‚Würzburg spielt' gefragt
Diese Qualifikationen helfen Konrad auch ungemein bei einem Innovationsprojekt, das er im Frühling 2025 ins Rollen gebracht hat: Gemeinsam mit zwei Kollegen aus anderen Abteilungen hat er mit Würzburg spielt einen Spiele-Shop aufgebaut. Aus vier Spieleklassikern haben die Drei jeweils authentische Würzburg-Versionen entwickelt, die auch in mehreren Läden in Würzburg und Umgebung angeboten werden. Dieses Jahr plant das Team, ein weiteres Spiel auf den Markt zu bringen.
„Dieses Projekt finde ich besonders spannend, da ich dabei wirklich viele ganz neue Dinge gelernt habe, zum Beispiel in den Bereichen Produktentwicklung, Kalkulation und Vertrieb." Andererseits ist diese Arbeit für den Spielefan unfassbar erfüllend. Unvergleichlich sei „das Gefühl, wenn ich zum Beispiel in den Hugendubel komme und auf einem Stapel unsere Spiele mit unseren Namen darauf sehe."

Viele Freiheiten durch eigenständige Einteilung der verschiedenen Kundenprojekte
Um das erfolgreiche Innovationsprojekt mit seinem Alltagsbusiness unter einen Hut zu bekommen, kommt es Konrad sehr entgegen, dass er seine Tätigkeiten frei einteilen kann. Die meisten Kundenprojekte, die er von der Abteilung Sales-Support bekommt, haben eine Bearbeitungsfrist von mehreren Tagen. Innerhalb dieses Zeitrahmens kann Konrad seine Aufgaben weitgehend selbstständig einteilen und priorisieren. Gelegentlich kommen kleinere, kurzfristige Aufträge hinzu, auf die er flexibel reagieren muss. „Ich habe dadurch viele Freiheiten, trage aber auch die Verantwortung dafür, alle Projekte sinnvoll zu koordinieren und fristgerecht umzusetzen."
Auf einen Blick – Konrad Jarysto
Position
Position
Mediengestalter im Bereich Grafik
Im Unternehmen
Im Unternehmen
Seit 2013
Lieblingsaufgabe
Lieblingsaufgabe
Allgemein der Prozess von der Idee bis zur finalen Umsetzung einer Grafik
Fun Fact
Fun Fact
Hat zuvor eine Ausbildung als Heilerziehungspfleger gemacht. Heute pflegt er vor allem gute Ideen und seinen Humor
Fotos: Lars Altheimer, Lukas König, Tamás Mayer-Madarasz